Worum es geht
Im Planspiel "Mittelosteuropa vor der Linse" übernehmen die Teilnehmer Rollen von Jugendlichen aus verschiedenen Ländern Mittel- und Osteuropas. Da gibt es zum Beispiel die Rolle des Roma-Jungen Sandor aus Ungarn, die des lettischen Umweltaktivisten Andris, die von Ana, einer polnischen Rapperin, oder von Vladimir, der von einer Eishockeykarriere träumt.
Von einem fiktiven Dachverband "Ost-West-Verständigung in einem jungen Europa der kulturellen Vielfalt" sind die Jugendlichen eingeladen worden, am Konzept für einen Kurzfilm über Jugendliche in Mittel- und Osteuropa mitzuwirken. Sie sollen die Inhalte dieses Films festlegen sowie über ein geeignetes Format entscheiden (Sachbericht, persönliche Stellungnahmen, Landschaftsaufnahmen, Clips, Dialogform, Sketch…). Jeder Jugendliche soll dafür eintreten, dass sein Thema im Film vorkommt und angemessen dargestellt wird.
Mittelosteuropa vor der Linse
Das Planspiel kann mit allen Materialien als CD-Rom kostenlos bestellt werden:
Was die Methode ausmacht
Planspiele fördern strukturierte Perspektivwechsel, Empathie und Kommunikationsfähigkeit. In diesem Planspiel werden gesellschaftlich relevante und für Jugendliche interessante Themen aus den neuen EU- Mitgliedstaaten spielerisch und interaktiv aufgegriffen und so nachhaltig vermittelt.
Anstatt Referate über die Region zu hören, erarbeiten sich die Teilnehmer anhand vorgegebener Materialien eine Rolle und spielen diese in einer Debatte. Insgesamt liegen elf Rollen vor, die bei größeren Teilnehmerzahlen auch von Kleingruppen übernommen werden können.
Die Methode fördert selbständiges Arbeiten und aktive Auseinandersetzung mit mittel- und osteuropäischen Themen.
Die gemeinsam entwickelte (Spiel-)Realität eignet sich für eine nachfolgende tiefer gehende Aufarbeitung.